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Drittmittel-Projekte

DFG-Projekt „Phonologischer Wandel am Beispiel der alemannischen Dialekte Südwestdeutschlands im 20.Jahrhundert“

  • Leitung Prof. Dr. Peter Auer
  • Mitarbeiter: Christian Schwarz, Tobias Streck
  • Kurzbeschreibung: Ziel des Projekts war es, phonologischen Sprachwandel in der Dialektologie am Beispiel der alemannischen Dialekte in Südwestdeutschland zu beschreiben und ihre linguistischen Eigenschaften sowie soziolinguistischen Determinanten zu analysieren. Im Rahmen dieses Projekts wurde zum ersten Mal in der Dialektologie ein Zeitraum von ca. 100 Jahren für ein großes Gebiet (das gesamte Untersuchungsgebiet des Südwestdeutschen Sprachatlasses) systematisch erfasst.
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Im Projekt entstandene Dissertationen:

 

 

DFG-/ANR-Projekt „Auswirkungen der Staatsgrenze auf die Sprachsituation im Oberrheingebiet (Frontière linguistique au Rhin Supérieur, FLARS)“

  • Leitung: Prof. Dr. Peter Auer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Prof. Dr. Dominique Huck (Université de Strasbourg)
  • Mitarbeiter/innen: Julia Breuninger, M.A. (Freiburg), Dr. Martin Pfeiffer (Freiburg), Dr. Pascale Erhart (Straßburg)
  • Kurzbeschreibung: Obwohl die politische Grenze zwischen Deutschland und Frankreich zunehmend an Bedeutung verliert und sich in einem Europa der Regionen gerade im Oberrheingebiet zahlreiche politische und wirtschaftliche Verflechtungen zwischen den beiden Ländern bestehen, ist die sprachliche Situation zwischen Baden-Württemberg und dem Elsass nicht etwa durch Konvergenz, sondern durch Divergenz gekennzeichnet: trotz der strukturellen Nähe der alemannischen Dialekte war die Staatsgrenze noch nie so sehr eine Sprachgrenze wie heute. Das Kooperationsprojekt zwischen der Universität Freiburg und der Université de Strasbourg untersuchte die Emergenz und Art dieser Sprachgrenze und ihrer Interdependenz mit der politischen Grenze in mehrfacher Hinsicht.
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